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Sportbekleidung selbst gestalten? Hier findest du alles was du wissen musst!

Hast du vor Sportbekleidung zu entwerfen? In diesem Blog helfen wir dir mit konkreten Tipps weiter.

Wir erzählen dir mehr über die besten Stoffe für Sportbekleidung, die Trends und geben Tipps zur Herstellung von Prototypen. Alles für einen fliegenden Start deiner Sportswear-Kollektion!

Fang zunächst damit an, deine Zielgruppe festzulegen

Bevor du dich tatsächlich hinters Zeichenbrett setzt, ist es wichtig, deine Zielgruppe zu bestimmen. Denn: Für wen möchtest du eigentlich deine Kleidung entwerfen??

Was suchen sie? Was finden sie schön und wichtig, wenn es um ihre Sportbekleidung geht?

Versetz dich in die Lage deiner Zielgruppe – was wünschen sie sich. Zu Anfang kann es hilfreich sein, sich mit ihnen zu unterhalten. Oder zu checken, was die Wettbewerber liefern. Übereile diesen Prozess nicht: Das schlussendliche Entwerfen und der Verkauf sind viel einfacher, wenn du zuvor sorgfältig über die Wünsche deiner Zielgruppe nachgedacht hast.

Stoffe für Sportbekleidung auswählen

Sportbekleidung besteht häufig aus Baumwolle oder Polyester. Welche Wahl du triffst, hängt davon ab, was für dich wichtig ist.

Wir listen die Vor- und Nachteile mal für dich auf:

Die Vor- und Nachteile von Polyester Sportbekleidung

Polyester ist ein leichter Stoff, langlebig, knittert nicht und atmet gut. Es ist ein passender[2s2s1]  Stoff, wenn du Kleidung für Outdoor-Sportarten wie Fußball oder Joggen entwirfst. Polyester bietet nämlich Schutz vor UV-Strahlen und hält den Körper bei regnerischem Wetter warm. Darüber hinaus ist Polyester formstabil. Wo dieser Stoff jedoch weniger gut punktet? Bakterien! Diese können auf Polyester schneller wachsen. Kommen diese Bakterien mit Schweiß in Kontakt? Dann entstehen unangenehme Gerüche.

Unser am besten geeigneter Stoff für Sportbekleidung ist der U-Circular Athleisure. Unser U-Circular Athleisure hat einen UPF (= Ultraviolet Protection Factor) von 50 und ist im Gegensatz zu anderen Polyester-Stoffen antibakteriell. Dieser Stoff ist die perfekte Wahl für Sportbekleidung und Leggings, kann aber auch für Badebekleidung verwendet werden.

u-circular athleisure

Großes Plus: Bei der Herstellung unserer U-Circular-Stoffserie wird recyceltes Polyester, auch bekannt als Rpet, verwendet. Die Athleisure-Variante besteht sogar zu 100% aus recyceltem Material von PET-Trinkflaschen.

Schau dir auch unsere U-Circular Vita und unsere U-Circular Vita Heavy an, zwei weitere Polyesterstoffe aus recyceltem Material, die häufig für Sportbekleidung verwendet werden.

Vor- und Nachteile von Sportbekleidung aus Baumwolle

Eine weitere Stoffoption ist Baumwolle. Baumwolle ist langlebig und einfach zu pflegen. Unsere Baumwollstoffe werden mit GOTS-zertifizierten Echtfarbstoffen (kein Pigment!) bedruckt. Abschließend werden sie einer Echtheitswäsche unterzogen. Dadurch kannst du sie problemlos waschen. Baumwolle ist atmungsaktiv und fühlt sich niemals stickig an. Doch hat Baumwolle auch Nachteile. Dadurch dass sie Feuchtigkeit gut aufnimmt und den Schweiß der Haut sammelt, leider aber nicht schnell trocknet, bleibt sie länger nass und der Stoff kann sich schwer anfühlen.

Zum Glück halten unangenehme Gerüche nicht so lange an! Bei häufiger Wäsche kann es vorkommen, dass ein Baumwollshirt seine Form verliert. Berücksichtige dies bei deinem Entwurf.

Welchen Trends folgst du beim Entwurf deiner Sportbekleidung?

Wo früher Funktionalität ganz oben auf der Liste der Anforderungen jedes Sportlers stand, wird heutzutage der Stil immer wichtiger.

Sportbekleidung ist heute nicht mehr nur für Sport gedacht, sondern auch zum Relaxen. Oder um schnell noch Einkaufen zu gehen. Stil und Funktionalität gehen daher Hand in Hand. Denn sind wir mal ehrlich, wir möchten in unserm Sportoutfit doch genauso gut, wenn nicht sogar besser, aussehen wie in unserer Jeans?

Aber welchen Trends soll man dann beim Entwerfen von Sportbekleidung folgen? Und welche lässt man besser links liegen? Zum Beispiel sind bunte Stoffe im Moment völlig in. Und auch Military-Prints feiern ein Comeback. Bevorzugst du lieber einen zeitloseren Look oder doch einen spektakulären Print? Du hast die Qual der Wahl!

Möchtest du deine Sportbekleidung mit einem selbstentworfenen Druck verzieren? Unser anderer Blog über "Entwerfe deinen eigenen Stoff" gibt dir hierfür die notwendigen Tipps und Tricks.

JOOS Prints

Design: JOOS Prints

Passform optimieren? Mach einen Prototyp!

Um eine erfolgreiche Sportswear-Kollektion auf den Markt zu bringen, ist eine gute Passform unerlässlich. Natürlich berücksichtigst du dies bereits im Design. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die erste Version, die du selbst machst oder aus der Herstellung kommt, sofort den Nagel auf den Kopf trifft.

Auf Basis dieses ersten Prototyps kannst du weiterentwickeln. Solange bis du mit den Größen und der Gesamtpassform rundum zufrieden bist. Dies kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Kalkuliere darum genügend Zeit dafür ein.

Denk auch daran, dass die Herstellung eines Prototyps oft drei- bis viermal so teuer ist wie der schlussendliche Produktionsartikel. Dies solltest du definitiv berücksichtigen, wenn du dein Budget planst.

Wie willst du deinen Verkauf gestalten?

Bevor du anfängst, deine eigene Sportbekleidung zu entwerfen, solltest du auch über den Verkauf nachdenken. Wie wirst du das organisieren? Wirst du Shops beliefern, eröffnest du einen Webshop oder fängst du über Instagram an? Es gibt unwahrscheinlich viele Möglichkeiten, deine selbst entworfene Sportbekleidung an den Mann (oder die Frau) zu bringen.

Wenn du selbst keine Vertriebserfahrung und keine Geschäftskontakte hast, ist es ratsam, eine Agentur zu beauftragen. Sie verfügen über die erforderlichen Kenntnisse, Erfahrungen und Kontakte, um deine Kollektion ins richtige Rampenlicht zu stellen.

Machst du es lieber selbst? Dann kannst du einen Webshop eröffnen oder über Instagram loslegen! Das richtige Bildmaterial, das zu deinen Designs passt, ist hier die halbe Miete. Wir haben einen separaten Blog über das Starten einer eigenen Modelinie geschrieben. Dort zeigen wir dir in einem 5-Stufen-Plan, wie du deine Marke "from Scratch" aufbauen kannst.

Viel Erfolg!

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